Beschreibung der Mobilitätsangebote


Durch Einführung so genannter alternativer Bedienformen im innerörtlichen ÖPNV soll die Mobilität möglichst aller Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb der Kommunen auch zukünftig auf wirtschaftliche Art und Weise gesichert werden. Alternative Bedienformen zeichnen sich dadurch aus, dass eine Beförderung nicht per regelmäßigem Linienverkehr stattfindet, sondern aufgrund eines vorher angemeldeten, individuellen Fahrtwunsches. So können Fahrten, die nicht nachgefragt werden, eingespart werden. Im Gegenzug ermöglichen diese Einsparungen, dass zusätzliche Fahrten zum vorhandenen Angebot an öffentlichen Verkehrs­mitteln, z. B. in den Abendstunden und am Wochenende, angeboten und weitere Haltestellen eingerichtet werden. Dadurch wird schließlich eine Verbesserung des Öffentlichen Verkehrsangebotes in der Kommune erreicht.

midkom-Zentrale


Im Rahmen von midkom können grundsätzlich drei verschiedene, und voneinander unabhängige, Arten von Mobilitätsangeboten eingeführt werden:
Kommerzielle midkom-Angebote: von einer Kommune wird ein externes Unternehmen (beispielsweise Taxi- oder Busunternehmen) mit der Beförderung beauftragt. Im Rahmen des Projekts WLAB wird in den Kommunen u.a. der Betrieb von Anrufsammeltaxen, auch midkom-Taxi genannt, erprobt.

midkom-Taxi Mühltal

 

Ehrenamtliche midkom-Angebote: hierbei wird die Beförderung hauptsächlich von ehrenamtlichen Helfern organisiert und durchgeführt. Im Projekt WLAB wird der so genannte midkom-Bus erprobt, der einem sonst üblichen Bürgerbus ähnlich ist, mit dem Unterschied, dass der midkom-Bus ausschließlich bedarfsorientiert unterwegs ist und alle Fahrten über das WLAB organisiert und gesteuert werden. Wenn Sie sich vorstellen können, den midkom-Bus zu unterstützen, werden Sie Fahrerin oder Fahrer des midkom-Busses.

Übergabe der Bus-Unterlagen an die ehrenamtlichen Fahrer des midkom-Busses.

private midkom-Angebote: die Beförderung findet mittels privater Fahrzeuge statt, wobei über midkom spontane und regelmäßige Fahrgemeinschaften vermittelt werden. Im Rahmen des Projekts WLAB werden diese Angebote midkom-Fahrgemeinschaften genannt.